OptiWohn

OptiWohn –
Entwicklung innovativer Strategien zur optimierten Nutzung von Wohnflächen

Bedarfsgerechtes Wohnen in ressourcenoptimierten Stadtquartieren

Motivation
Mit verschiedenen Wohnbauoffensiven versuchen viele Kommunen dem vorherrschenden Wohnraummangel entgegenzuwirken. Der Neubau von Häusern bewirkt jedoch eine hohe Flächeninanspruchnahme und einen hohen Ressourcenverbrauch. Dabei lässt sich ein Großteil des Wohnraumbedarfs durch bestehende Wohngebäude decken, wenn sich Menschen an bibliographischen Wendepunkten (z. B. Auszug der Kinder) für kleinere Wohnflächen und alternative Wohnkonzepte entscheiden würden.

Ziele und Vorgehen
Das Projekt geht der Frage nach, wie eine optimierte Nutzung der Wohnfläche proaktiv gefördert werden kann. Herzstück bildet die Entwicklung und Gründung von kommunalen Wohnraumagenturen. Sie identifizieren Wohnraumbedarfe im Quartier, bieten Beratung für Wohnungssuchende an, vermitteln alternative Wohnungen oder initiieren Angebote zum Wohnungstausch.

Erwartete Ergebnisse und Transfer
Neben dem Beratungs- und Förderangebot zur Optimierung der Wohnflächennutzung in den Städten Köln, Göttingen und Tübingen werden die Ergebnisse in kommunale Handlungsempfehlungen übertragen, die neben Städten und Kommunen auch weitere Akteure ansprechen sollen. Darüber hinaus wird ein bundesweites Förderprogramm für Flächeneffizientes Wohnen entworfen.

Projekttitel
OptiWohn –
Quartiersspezifische Sondierung und Entwicklung innovativer Strategien zur optimierten Nutzung von Wohnflächen

Projektwebsite
wohnen-optimieren.de

Laufzeit
01.04.2019–31.03.2022

Förderkennzeichen
033W101A-F

Fördervolumen
1.575.185 €

Kontakt
Anja Bierwirth
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
0202 2492-164
anja.bierwirth@wupperinst.org

Verbundpartner
Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
werk.um Architekten
Stadt Köln
Stadt Göttingen
Universitätsstadt Tübingen

Stand
Mai 2019


Beiträge auf der Kick-off Veranstaltung im Juni 2019