Kurs 2024

Das Ziel klar vor Augen: Wir wollen blau-grüne, flächen-, stoff- und energiesparende Stadtquartiere. Der Handlungsdruck ist groß, bei zunehmend komplexen Zusammenhängen, sich überschneidenden Zuständigkeiten und geringen personellen und finanziellen Ressourcen. Wie kann es trotzdem gelingen, kommunale Projekte auf den Weg zu bringen und Ressourceneffizienz zu steigen?

Der Kurs „Ressourceneffiziente Stadtquartiere – Potenziale erkennen, Synergien finden, Kräfte bündeln“ zeigt einen Lösungsweg auf. Ein neues Standardverfahren wurde von Expert:innen der BMBF-Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft – RES:Z“ entwickelt und in der DIN SPEC 91468 „Leitfaden für ressourceneffiziente Stadtquartiere“ zusammengefasst. Es führt in kurzer Zeit und mit geringem Aufwand zum „Ressourcenplan“, der z.B. in Quartiers-, Stadtentwicklungs- und Klimaanpassungskonzepte oder Maßnahmen der wasserbewussten Stadtentwicklung, genutzt werden kann.

Nachdem die Erstellung eines Ressourcenplans in Leipzig, Hildesheim und Oschatz erfolgreich erprobt wurde, wird der Kurs kostenfrei angeboten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Der Kurs richtet sich an folgende Zielgruppen:

Kommunale Stadt- und Umweltplanung, Klimaanpassungsmanager:innen, Kommunale Unternehmen/ Wohnungswirtschaft, private Immobilienentwickler:innen, Planungs- und Ingenierbüros, Architekt:innen, Stadt- und Raumplaner:innen.

Kursleitung: Dr.-Ing. Uwe Ferber, StadtLand GmbH; Katja Wendler, DECHEMA e.V.

  • Grundlagenworkshop: 27.03.2025, 14-16 Uhr, online – Zur Anmeldung
  • Anwenderdialog: 27.03.2025, 16-17 Uhr, online – Zur Anmeldung

Grundlagenworkshop (27. März 2025, 14-16 Uhr, online)

Begrüßung

Einführung in das Themenfeld:

Welche Anforderungen und Vorgehensweisen sind bei der Entwicklung ressourceneffizienter Stadtquartiere zu berücksichtigen? Wie spiegeln sich diese im Um- und Neubau „Ressourceneffizienter Stadtquartiere“ wider und mit welcher Systematik gelingt eine erste integrierte Analyse, Bewertung und Planung von Ressourceneffizienz auf Quartiersebene?

Der Start in den Ressourcenplan:

  • Wie wähle ich das Quartier aus?
  • Welche Schwerpunkte werden gesetzt?
  • Wer nimmt an der Erarbeitung teil?
  • Wie hoch ist der Aufwand, Zeiteinsatz?

Mit dem Ressourcenplan werden räumliche und sektorale Planungs- und Genehmigungsverfahren verknüpft und ein effizientes Schnittstellenmanagement zwischen privaten und öffentlichen Stakeholdern angestrebt.

Der Scopingtermin

  • Welche Inhalte werden aufgerufen?
  • Wie wird der Termin moderiert?
  • Welche Kommunikationsmethoden werden eingesetzt?
  • Wie werden die Ergebnisse dokumentiert?

Die Nachbereitung des Scopingtermins

  • Welche Nachrecherchen sind zu erwarten?
  • Wie sieht ein Ressourcenplan aus?
  • Wer schreibt den Ressourcenplan?

Zusammenfassung

Anwenderdialog (27. März 2025, 16-17 Uhr, online)

Im Anwenderdialog können sich die Autor:innen der DIN SPEC 91468 „Leitfaden für ressourceneffiziente Stadtquartiere“ sowie Teilnehmer:innen der im Jahr 2024 durchgeführten Kurse zur DIN SPEC 91468 in informeller Runde über ihre Erfahrungen mit der DIN SPEC bei Anwendungsbeispielen, z.B. im Zusammenspiel mit Klimaanpassungs- und Klimaschutzkonzepten, integrierten Stadtentwicklungskonzepten und Fördermöglichkeiten etc., austauschen. Darüber hinaus werden auch Ergebnisse aus Pilotstädten vorgestellt und die Fortschreibung der DIN SPEC vorbereitet.

Erfahrungsberichte aus Anwendungen des Ressourcenplans in Kommunen:

  • Hildesheim (RES:Z-Projekt TransKOM)
  • Leipzig (RES:Z-Projekt Leipziger BlauGrün II)
  • Oschatz (Freistaat Sachsen, simul+)

Vorstellung und Diskussion der Pilotanwendungen

Finanzierung der Maßnahmen des Ressourcenplans mit europäischen und nationalen Förderprogrammen