RessStadtQuartier

RessStadtQuartier –
Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Quartieren

Leitbilder zur Integration urbaner Rohstofflager in die Quartiersentwicklung

Motivation
Der Gebäudebestand stellt das größte „Rohstofflager“ der Gesellschaft dar und hat gleichzeitig einen wesentlichen Anteil an der Nachfrage nach Energie. Städtische Quartiere in Ballungsräumen unterliegen heute einem vielfältigen Veränderungsdruck. Dies soll als Chance genutzt werden, die Ressourceneffizienz im „Lebenszyklus des Quartiers“ zu erhöhen.

Ziele und Vorgehen
Das Projekt entwickelt spezifische Methoden und Instrumente für kommunale Planungsprozesse, mit denen in allen Phasen der Quartiersentwicklung – Neuplanung, (Um-) Nutzung, Abriss – geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz implementiert werden können. Hierfür wird unter anderem ein Gebäude-Material-Kataster als einheitliche Informationsgrundlage für Planungsprozesse entwickelt.

Erwartete Ergebnisse und Transfer
Das Projekt erarbeitet Leitbilder und Vorgehensweise für die Planung ressourceneffizienter Stadtquartiere, die von Kommunen umgesetzt werden können. Die an dem Projekt teilnehmenden Kommunen planen, die Projektergebnisse direkt in ihre bestehenden Planungsprozesse der Stadt- und Quartiersentwicklung zu integrieren.

Projekttitel
RessStadtQuartier –
Urbanes Stoffstrommanagement:
Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren

Projektwebsite
RessStadtQuartier

Laufzeit
01.03.2019–28.02.2022

Förderkennzeichen
033W109A-E

Fördervolumen
1.571.848 €

Kontakt
Prof. Liselotte Schebek
Technische Universität Darmstadt
06151 16-20720
l.schebek@iwar.tu-darmstadt.de

Verbundpartner
Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landeshauptstadt Wiesbaden
UMGIS Informatik GmbH

Stand
Mai 2019