{"id":2101,"date":"2020-02-04T14:52:04","date_gmt":"2020-02-04T13:52:04","guid":{"rendered":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/ressourceneffiziente-stadtquartiere-2024\/?page_id=2101"},"modified":"2020-02-10T10:30:28","modified_gmt":"2020-02-10T09:30:28","slug":"news03_transmit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ressourceneffiziente-stadtquartiere.de\/?page_id=2101&lang=de","title":{"rendered":"news03_TransMiT"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Forschungsschwerpunkt &#8222;Systemintegration&#8220;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Niederschlagswasser ist nicht gleich Niederschlagswasser. In Abh\u00e4ngigkeit der Nutzung der entw\u00e4sserten Fl\u00e4che, wird mit dem Niederschlagswasser eine Vielzahl unterschiedlicher Schadstoffen in die Kanalisation gesp\u00fclt. Insbesondere in st\u00e4dtischen Quartieren kann so, beispielsweise von stark befahrenen Stra\u00dfen oder aus gewerblich\/industriell genutzten Bereichen, stark verschmutztes Niederschlagswasser in die Kanalisation gelangen. Die Ableitungs- und Reinigungsstrategien sollten daher in Abh\u00e4ngigkeit der tats\u00e4chlichen Verschmutzung des Niederschlagswassers festgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Forschungsprojekt TransMiT wird hierzu unter dem Forschungsschwerpunkt \u201eSystemintegration\u201c die <strong>abschlagsfreie Mischentw\u00e4sserung<\/strong> unter Einbeziehung der Systemkomponenten Oberfl\u00e4che, Kanalisation und Kl\u00e4ranlage als Variante einer qualit\u00e4tsbasierte NW-Bewirtschaftung untersucht. Dabei sollen die vorhandenen Mischwasserkan\u00e4le insbesondere in den stark verdichteten Stadtzentren, in denen eine kosteneffiziente und ressourcenschonende Transformation der Kanalisation aufgrund der hohen Verdichtung und des Platzmangels im Untergrund ohnehin schwierig bzw. gar nicht realisierbar ist, genutzt werden, um neben dem Schmutzwasser auch das stark verschmutzte Niederschlagswasser der vorhandenen zentralen Reinigung (kommunalen Kl\u00e4ranlage) zuzuf\u00fchren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Blick auf den Gew\u00e4sserschutz stellt dabei die verfahrenstechnische Herausforderung dar, die Nutzung der bestehenden Infrastruktur (Mischwasserkanalisation und Kl\u00e4ranlage) weitgehend auszusch\u00f6pfen ohne sie zu \u00fcberlasten, sodass Mischwasserentlastungen vollst\u00e4ndig vermieden werden k\u00f6nnen. Zur Konzepterprobung erfolgt im Projekt TransMiT im Quartier Hildesheim hierzu die Untersuchung verschiedener Umsetzungspiloten (UP). Im UP 9 werden M\u00f6glichkeiten untersucht, um die <strong>Reinigungskapazit\u00e4ten auf der Kl\u00e4ranlage<\/strong> im Mischwasserfall durch die Anwendung angepasster Betriebsstrategien zu maximieren, mit dem Ziel, die kommunale Kl\u00e4ranlage gezielt zur vermehrten Reinigung von verschmutztem Niederschlagswasser einzusetzen \u2013 angestrebtes Projektergebnis ist ein praxisorientiertes adaptives Steuerungskonzept des KA-Zulaufs. Im UP 8\/UP 9 erfolgt erg\u00e4nzend f\u00fcr die integrale qualit\u00e4tsbasierte Bewirtschaftung der Niederschlagsw\u00e4sser die Untersuchung zur <strong>optimierten Ausnutzung der vorhandenen Speicherkapazit\u00e4ten<\/strong> im Kanal sowie zur Steuerung einer im Bedarfsfall <strong>oberfl\u00e4chigen Ableitung<\/strong> \u00fcbersch\u00fcssigen, gering verschmutzten Regenwassers. Im UP 4 liegt der Fokus hierbei auf der Fragestellung der Planung, um <strong>\u00f6ffentliche Fl\u00e4chen gezielt und kontrolliert als Wasserwege einzusetzen<\/strong>. Angestrebtes Projektergebnis ist hier die Entwicklung einer NW-Steuerung im Zusammenspiel mit dem kommunalen \u00dcberflutungskonzept im innerst\u00e4dtischen Raum \u2013 hierzu geh\u00f6rt die Validierung von Oberfl\u00e4chenabflussmodellen, Entwicklung von oberirdischen Abflusssystemen und technischen Bauwerken zur Umschaltung sowie Kommunikationsstrategien zur Umsetzung und Implementierung einer Doppelnutzung von \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen im st\u00e4dtischen Raum. <\/p>\n\n\n\n<a class=\"wp-block-button__link no-border-radius\" href=\"http:\/\/transmit-zukunftsstadt.de\/index.php\/projekt\/#Anker3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">weitere Infos zu TransMiT<\/a>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontakt: <br>TransMiT \u2013 <strong>Dr. Maike Beier, Nils Kabisch<\/strong> <br>Institut f\u00fcr Siedlungswasserwirtschaft der Leibniz Universit\u00e4t Hannover, ISAH beier@isah.uni-hannover.de, Tel. +49 511 762 2898, <br>kabisch@isah.uni-hannover.de, Tel.: +49 511 762 14733<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungsschwerpunkt &#8222;Systemintegration&#8220; Niederschlagswasser ist nicht gleich Niederschlagswasser. 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