{"id":1820,"date":"2020-01-24T15:49:57","date_gmt":"2020-01-24T14:49:57","guid":{"rendered":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/ressourceneffiziente-stadtquartiere-2024\/?page_id=1820"},"modified":"2020-01-24T16:02:18","modified_gmt":"2020-01-24T15:02:18","slug":"news01_iwaes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ressourceneffiziente-stadtquartiere.de\/?page_id=1820&lang=de","title":{"rendered":"news01_IWAES"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> <strong>IWAES &#8211; W\u00e4rmebewirtschaftung und Speicherung im Stadtquartier<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00fcbergeordnete Ziel des Projektes \u201eIWAES &#8211; Integrative Betrachtung einer nachhaltigen W\u00e4rmebewirtschaftung von Stadtquartieren im Stadtentwicklungsprozess\u201c ist es, die bereits vorhandenen Infrastruktursysteme der Siedlungswasserwirtschaft (\u201eKan\u00e4le\u201c) f\u00fcr die Ein- und Ausspeicherung von W\u00e4rme- und K\u00e4lteenergie innerhalb eines Stadtquartiers nutzbar zu machen. Die infrastrukturelle Kopplung von K\u00fchl- und W\u00e4rmebedarf verschiedener Verbraucher soll die Grundlage f\u00fcr einen ausgeglichenen W\u00e4rmehaushalt im Stadtquartier bilden. Auf Basis von Versuchen und Simulationen sollen die vorhandenen Technologien f\u00fcr den W\u00e4rmetransport weiterentwickelt und Konzepte f\u00fcr die Integration des Ansatzes in die hierauf abgestimmten Prozesse der Stadtplanung entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anhand\neines konkreten Modellquartiers in Stuttgart, f\u00fcr das ein Teilgebiet des\ngeplanten Rosensteinquartiers ausgew\u00e4hlt wurde, wird die beispielhafte\nUmsetzung und Integration in die Prozesse der Stadtentwicklung erprobt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den ersten Monaten der Projektlaufzeit wurden u.a. Betriebskonzepte f\u00fcr thermisch aktivierte Kan\u00e4le entwickelt, f\u00fcr die dann in einem zweiten Schritt optimale Querschnittsausbildungen geplant und mittels transienten numerischen MultiPhysics-Simulationen u.a. hinsichtlich der Modi Einspeicherung, Transport, saisonaler Speicherung und Entzug untersucht wurden. Aktuell arbeitet das Institut f\u00fcr Geotechnik der Universit\u00e4t Stuttgart an einem Messprogramm um die Str\u00f6mungs- und Temperaturverh\u00e4ltnisse der Luft innerhalb eines Abwasserkanals zu messen, welche dann Randbedingungen von dreidimensionalen Simulationen bilden sollen. Die TU Kaiserslautern analysiert derzeit auf der Basis des zwischenzeitlich feststehenden Siegerentwurfs f\u00fcr das ausgew\u00e4hlte Projektgebiet die st\u00e4dtebaulichen Strukturtypen, die Grundlage f\u00fcr ein Nutzerkonzept und die vom Projektpartner Klinger+Partner betriebene Kanalplanung sind. An der Hochschule Biberach wurde auf der Basis des Nutzerkonzeptes eine Bedarfsanalyse erarbeitet und hieraus thermische Lastg\u00e4nge der unterschiedlichen Geb\u00e4udetypen ermittelt. In enger Zusammenarbeit der Projektpartner werden transdisziplin\u00e4re Aspekte wie W\u00e4rmebedarf, Anbindungsm\u00f6glichkeiten an den thermisch aktivierten Hybridkanal sowie M\u00f6glichkeiten zur Energieeinsparung und zur dezentralen Energiespeicherung diskutiert. In einem Meilenstein sollen diese Aspekte in ein Gesamtmodell eines W\u00e4rmeverbundnetzes zusammengef\u00fchrt werden. Die interne Projektkommunikation zwischen den Verbundpartnern erfolgt auf der Basis eines \u201eScienceLab\u201c, das sich durch eine gemeinsame r\u00e4umliche und funktionale Arbeitsumgebung auszeichnet. Zur Sicherstellung des Projektfortschritts werden hierzu viertelj\u00e4hrlich Projektwochen abgehalten, bei denen sich die Projektsachbearbeiter f\u00fcr eine Woche in eine gemeinsame Arbeitsumgebung begeben. W\u00e4hrend dieser Zeit erfolgt ein direkter Austausch und Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten. Die n\u00e4chste Projektwoche wird vom 17. bis 20. Februar 2020 stattfinden. In der Regel zum Abschluss einer Projektwoche wird jeweils ein projektinterner Workshop abgehalten, an dem s\u00e4mtliche Vertreter und weitere Interessierte der Verbundpartner teilnehmen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Einmal im Jahr findet ein fach\u00f6ffentlicher Workshop unter Mitwirkung externer Fachleute statt; der erste IWAES-Workshop fand am 11.07.2019 an der Universit\u00e4t Stuttgart statt, der zweite Workshop wird im Sommer 2020 folgen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IWAES &#8211; W\u00e4rmebewirtschaftung und Speicherung im Stadtquartier Das \u00fcbergeordnete Ziel des Projektes \u201eIWAES &#8211; Integrative Betrachtung einer nachhaltigen W\u00e4rmebewirtschaftung von Stadtquartieren im Stadtentwicklungsprozess\u201c ist es, die bereits vorhandenen Infrastruktursysteme der Siedlungswasserwirtschaft (\u201eKan\u00e4le\u201c) f\u00fcr die Ein- und Ausspeicherung von W\u00e4rme- und K\u00e4lteenergie innerhalb eines Stadtquartiers nutzbar zu machen. 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