RessStadtQuartier

RessStadtQuartier – Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Quartieren

Leitbilder zur Integration urbaner Rohstofflager in die Quartiersentwicklung

Es geht weiter mit RessStadtQuartier2 – Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren,
Laufzeit: 01.09.2022 – 31.08.2024, weitere Informationen folgen in Kürze

Motivation
Der Gebäudebestand stellt das größte „Rohstofflager“ der Gesellschaft dar und hat gleichzeitig einen wesentlichen Anteil an der Nachfrage nach Energie. Städtische Quartiere in Ballungsräumen unterliegen heute einem vielfältigen Veränderungsdruck. Dies soll als Chance genutzt werden, die Ressourceneffizienz im „Lebenszyklus des Quartiers“ zu erhöhen.

Ziele und Vorgehen
Das Projekt entwickelt spezifische Methoden und Instrumente für kommunale Planungsprozesse, mit denen in allen Phasen der Quartiersentwicklung – Neuplanung, (Um-) Nutzung, Abriss – geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz implementiert werden können. Hierfür wird unter anderem ein Gebäude-Material-Kataster als einheitliche Informationsgrundlage für Planungsprozesse entwickelt.

Erwartete Ergebnisse und Transfer
Das Projekt erarbeitet Leitbilder und Vorgehensweise für die Planung ressourceneffizienter Stadtquartiere, die von Kommunen umgesetzt werden können. Die an dem Projekt teilnehmenden Kommunen planen, die Projektergebnisse direkt in ihre bestehenden Planungsprozesse der Stadt- und Quartiersentwicklung zu integrieren.

Projekttitel
RessStadtQuartier –
Urbanes Stoffstrommanagement:
Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren

Projektwebsite
RessStadtQuartier

Laufzeit
01.03.2019–31.08.2022

Förderkennzeichen
033W109A-E

Fördervolumen
1.571.848 €

Kontakt
Prof. Liselotte Schebek
Technische Universität Darmstadt
06151 16-20720
l.schebek@iwar.tu-darmstadt.de

Verbundpartner
Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Landeshauptstadt Wiesbaden
UMGIS Informatik GmbH

Stand
Mai 2019


Erste Ergebnisse

Für die generische Abbildung realer Quartiere wurden synthetische Quartiere auf Basis von drei Charakteristika – Baualter, Quartiersdichte, Quartiersgröße – entwickelt. So bestehen die 36 synthetischen Quartiere aus Wohngebäuden nach vier Bautypen (Einfamilienhaus, Reihenhaus, Mehrfamilienhaus, großes Mehrfamilienhaus) in vier verschiedenen Sanierungsstufen.
Auf Basis der Charakteristika, sowie weiterer ermittelter Kennwerte, wie z.B. Wohnflächen, kann die Nutzenergie der synthetischen Quartiere berechnet werden. Zudem können den im Quartier enthaltenen synthetischen Gebäuden mittels erarbeiteter Steckbriefe für die verschiedenen Bauelemente (Außenwand, Kellerdecke, etc.) typische Materialkonstruktionen zugeordnet und Rohstoffkennwerte über materialspezifische Schichtaufbauten bestimmt werden. Damit Kommunen gegenüber Bauherren mithilfe dieser Ergebnisse rechtsverbindliche ressourcenbezogene Festsetzungen treffen können, wurde ein Prüfungsschema entwickelt, auf dessen Grundlage die Verhältnismäßigkeit der Festsetzungen bewertet und abgewogen werden kann.


Ergebnisse aus 2021 – Beiträge im RES:Z-Newsletter 3: Building Information Modelling-Viewer, Das Gebäude-Material-Kataster (GMK) geht in den Endspurt

Ergebnisse aus 2020 – Beitrag im RES:Z-Newsletter 2: Grenzen und Möglichkeiten der ressourceneffizienten Stadtentwicklung

Ergebnisse aus 2019 – Beiträge im RES:Z-Newsletter 1: Konversionsflächen als Rohstofflager, Zielsetzungsworkshop


Öffentlichkeitsarbeit / Produkte

Juni 2019: Beiträge auf der RES:Z Kick-off Veranstaltung Präsentation, Poster