Querschnittsthemen

Querschnittsthemen

Die Etablierung von definierten Querschnittsthemen ist von projektübergreifendem Interesse.
Im Folgenden werden kurz die drei derzeit in Bearbeitung befindlichen Querschnittsthemen vorgestellt:

Indikatoren/Bewertung


Als Einstieg in die Thematik stellten in einem ersten Workshop von 14.-15.11.2019 die RES:Z Projekte ihre geplanten Aktivitäten hinsichtlich der Entwicklung von Indikatoren vor. In zwei Arbeitsgruppen wurden folgende Themen diskutiert:

– „Ressourcen“ (Baustoffe, Fläche, Wasser, Energie & Mobilität) sowie
– „Methoden“ (Systemzusammenhänge, Ökobilanzen, ökonomische Bewertung)

Derzeit wird an der Erstellung eines Templates für einen „Indikatoren-Steckbrief“ gearbeitet, der den einzelnen Projekten als praktische Handreichungen für ihre Projektarbeit dienen soll. Mit diesem einfach gestalteten Steckbrief kann jeder Indikator klar definiert und charakterisiert werden und Quellen für Definitionen, Meß- und Berechnungsverfahren können dokumentiert werden. In der Summe können die Steckbriefe innerhalb des Projekts und perspektivisch auch projektübergreifend als ein Glossar für die Indikatoren der RES:Z Projekte verwendet werden. Dies soll auch beim nächsten Treffen der Beteiligten am Querschnittsthema diskutiert werden.

Digitalisierung/Webtools


Durch einen initialen Workshop, der am 17.12.2019 in Frankfurt am Main stattfand, sollte zu-nächst die sehr weit gefächerte Thematik auf für die RES:Z Projekte interessante Gesichts-punkte eingegrenzt werden. An drei Thementische wurden folgende Aspekte diskutiert:

Automatisierung

– Steuerungstechnik/ -prozesse

– Planungsprozesse

– Monitoring/ Evaluation

Daten

– Beschaffung und Erhebung

– Aufbereitung, Auswertung, Darstellung

– Austausch und Transfer

Kommunen und Digitalisierung

– Unterstützung im Prozess zur Digitalisierung

– Aufzeigen von Synergieeffekten bzgl. transdisziplinärer Planungen

Mit den Themenverantwortlichen wurde die Thematik weiter eingegrenzt; derzeit befasst sich das Querschnittsthema schwerpunktmäßig mit folgenden zwei Fragestellungen:

Zeitreihen

Die Herausforderung bei der Verwendung von Zeitreihen (z.B. von Niederschlagsdaten) besteht vor allem darin, dass verwendete Daten teilweise in veralteten oder unterschiedlichen Formaten erfasst und zur Verfügung gestellt werden, was in der Praxis zu Problemen im Hinblick auf die Übertragbarkeit und Akzeptanz der Daten führt.

Webtools

Es wird eine Übersicht/ Matrix erstellt, welche die verschiedenen Arten von Webtools, die entwickelt werden, und den möglichen Einsatzbereich/ Interessentenkreis der Webtools pro RES:Z Projekt sowie potentielle Schnittstellen bei der Entwicklung der Webtools in den Projekten abbilden soll.

Transfer/Institutionalisierung


Die Fördermaßnahme RES:Z setzt einen besonderen Akzent auf den Transfer der Ergebnisse in den nicht-wissenschaftlichen Bereich. Dies bedeutet in vielen der RES:Z Projekten die Ver-knüpfung der Forschung mit Reallaboren. Deren positive Ergebnisse könnten direkt in die kommunale Praxis und darüber hinaus in allgemeinverbindliche Normen und Standards über-führt und ggf. durch bundes- und landesgesetzliche Instrumente flankiert werden. Ebenso wer-den in Modellkommunen Anwendungen erprobt und in Demonstrationsvorhaben mit der Bau-wirtschaft umgesetzt.
In einem ersten Workshop am 10.03.2020 zum Thema wurden durch drei Impulsvorträge und intensive Diskussionen folgende Schwerpunkte eruiert:

– Reallabore/ Research-by-design als methodische Ansätze

– Normen und Standards

– Rechtliche Rahmenbedingungen mit Blick auf eine nachhaltige Quartiersentwicklung

Zur Einordung der methodischen Ansätze in den RES:Z Projekten wird zeitnah eine Abfrage und Reflexion zur Thematik „Reallabore“ durchgeführt. Hinsichtlich Normen und Standards sollen weitere Recherchen vorgenommen werden.