Newsletter

Newsletter 02/2021

Einzelne Artikel können sie auch weiter unten in der Cluster-Übersicht auswählen. Der Newsletter kann bei gudrun.graebe@ict.fraunhofer.de abonniert werden!


Heute erhalten Sie den zweiten Newsletter der BMBF Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft (RES:Z)“, mit dem wir über wesentliche Ereignisse und Arbeiten im Jahr 2020 berichten und Sie gleichzeitig noch herzlich zur Teilnahme an der 2. RES:Z Statuskonferenz am 19. Januar 2021 einladen möchten.

Das Jahr 2020 hat aufgrund der Pandemie Situation eini­ge der ursprünglichen Planungen verändert. Während ge­plante Präsenzen bei Konferenzen wie der IFAT oder der Zukunftsstadtkonferenz nicht möglich waren, da die Ver­anstaltungen abgesagt bzw. verschoben werden mussten, ergab sich im Juni 2020 die Chance, auf die besondere Situation zu reagieren. Zusammen mit den Begleitprojek­ten der BMBF Fördermaßnahmen »Umsetzung der Leit­initiative Zukunftsstadt«, »Nachhaltige Transformation urbaner Räume«, »Stadt-Land-Plus« und »Kommunen innovativ« wurde ein Workshop ins Leben gerufen und ausgeführt, der sich dem Thema »Post-Corona – Trends für Städte und Regionen in unsicherer Zukunft« widme­te. Die Dokumentation zum Workshop findet sich auf der Stadt-Land-Plus Webseite. Im November 2020 fand dann die internationale Konferenz »Sustainable & Resilient Ur­ban-Rural Partnerships – URP2020« als hybrides Ereignis statt, auf der die Session »Implementing multifunctional bluegreen infrastructure – challenges and opportunities« vom RES:Z Projekt Leipziger BlauGrün organisiert wur­de unter Beteiligung der RES:Z Projekte BlueGreenStreets und IWAES. Nicht zu vergessen, die Teilnahme des RES:Z Projekts BlueGreenStreets bei der Veranstaltungsreihe »Karliczek Impulse« zum Thema »Resilienz durch bio­basierte Innovationen – Bäume als Klimahelden« am 8. November 2020.

In das neue Jahr starten wir mit unserer RES:Z Statuskonferenz am 19. Januar 2021 und würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.

Nun wünschen wir viel Spaß beim Lesen der Projekteinzelbeiträge,
bleiben Sie gesund.


Ihr Team des RES:Z-Querschnittsprojekts

Neues aus Cluster 1 –
Planungsinstrumente für die integrative Stadtentwicklung

Neues aus Cluster 2 –
Urbanes Baustoffmanagement
und Optimierungspotenziale
von Wohnquartieren

– Neues aus Cluster 3 –
Integration von Infrastrukturen der
Siedlungswasserwirtschaft
in die Stadtentwicklung

BlueGreenStreets - Bundespreis Stadtgrün

BlueGreenStreets erhält den vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ausgelobten Bundespreis Stadtgrün. Mit dem Preis würdigt das BMI außergewöhnliches Engagement für urbanes Grün, vielfältige Nutzbarkeit, gestalterische Qualität, innovative Konzepte und integrative Planungsansätze.

BlueGreenStreets - Pilotprojekt in Friedrichshain-Berlin nimmt Gestalt an

Mit BlueGreenStreets soll eine vollständige Abkopplung der beiden Straßenabschnitte von der Kanalisation erreicht und das Regenwasser im Normalfall vollständig im Straßenraum über Vegetationsflächen bewirtschaftet werden. Hier finden Sie die Broschüre, in welcher der derzeitige Planungsstand dargestellt wird. Der weitere Prozess und die offenen Fragen werden in direkter Abstimmung mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg bearbeitet.

GartenLeistungen - Ökosystemdienstleistungen urbaner Gärten und Parks

Das Projekt GartenLeistungen hat das Ziel, die Leistungen von Gärten und Parks für die Stadtgesellschaft auf Basis des Ökosystemleistungsansatzes abzubilden und zu bewerten. Mit insgesamt vier Reallaboren verfolgt das Projekt umsetzungsorientierte Konzepte für Wasser-, Flächen- und Stoffstrommanagement.

NaMaRes - Nachhaltiges Ressourcenmanagement

Expertengespräche und Beiratstreffen im Projekt namares unterstützen die Werkzeugentwicklung zum nachhaltigen Ressourcenmanagement in der Stadt.

R2Q - Planungsinstrument für verschiedene Fachdisziplinen

Wie muss ein Planungsinstrument konzeptioniert sein, das Kommunen in der Durch- und Umsetzung ressourceneffizienter Quartiersplanungen unterstützt? Wie lassen sich die verschiedenen Fachdisziplinen überhaupt vereinen und welche Barrieren treten auf? Diese und viele weitere Fragen beschäftigen das Projekt R2Q in den ersten 1,5 Jahren.

Straße der Zukunft - Auswirkungen von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Mobilitätswende

Das Projekt Straße der Zukunft untersucht die Auswirkung innovativer Maßnahmen zur Klimaanpassung und Mobilitätswende an den Beispielen Regenwasserhaushalt des Straßenraums in Ludwigsburg und die Förderung innerstädtischer alternativer Mobilitätsarten in Erlangen. Wir berichten von den neuesten Entwicklungen rund um den Einbau der Regenwasserzisterne und den dazugehörigen Messungen, von einem Straßenplanungstool und einem Schülerdesignwettbewerb zur Straße von Morgen.

BoHei - Startschuss für den Mitmachgarten

Beim Modellprojekt der Stadtsiedlung im Quartier Bolzstraße, Heilbronn, gestalten die Bewohner ihr Quartier. Die Idee des ‚Mitmachgartens‘ bot auch im Corona-Sommer die Möglichkeit, mit den Bewohnern im Dialog zu bleiben.

OptiWohn - Neues Beratungsangebot --Haben Sie noch Platz?-- in Tübingen gestartet

Im Rahmen des Projekts „OptiWohn“ ist in der Stadt Tübingen ein neues Beratungsangebot an den Start gegangen, welches das bestehende Angebot der Wohnraumbeauftragten um das Thema der optimierten Nutzung von Wohnraum ergänzt.

RessStadtQuartier - Grenzen und Möglichkeiten der ressourceneffizienten Stadtentwicklung

Während energetische Standards bei immer mehr Bauvorhaben berücksichtigt werden, ist ein ressourceneffizientes Handeln noch wenig etabliert. Um die Gründe hierfür in Erfahrung zu bringen, wurden im Projekt RessStadtQuartier 23 Expert*innen aus kommunalen Ämtern, Unternehmen und Verbänden interviewt.

IWAES - Thermische Aktivierung vorhandener Infrastrukturen

Um die Wärmewende voranzutreiben, reicht es nicht aus, auf gebäudebezogene Einzeloptimierungen zu setzen. Erst die Betrachtung auf Quartiersebene eröffnet das maßgebende Optimierungspotential. Das IWAES-Team erforscht die thermische Aktivierung von „Sowieso-Infrastrukturen“ der Siedlungswasserwirtschaft und die bedarfsweise Einbindung erneuerbarer Energien, um einen möglichst ausgeglichenen Wärmehaushalt im Stadtquartier herzustellen.

Leipziger BlauGrün - Multifunktionale blau-grüne Infrastrukturen

Die Diskussion in der ersten Beiratssitzung im Projekt Leipziger BlauGrün unterstreicht die Relevanz der Förderung blau-grüner Infrastrukturen auf Quartiersebene. Der Wissenstransfer in die Ämter der Stadt Leipzig ist sehr wichtig, um die Integration aktueller Forschungsergebnisse möglichst frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

TransMiT - Datenerfassung und -analyse zur Erzeugung eines 2D-Oberflächenabflussmodells

Im Umsetzungspilot 4 wurden in 2020 die Oberflächen im Quartier Hildesheimer Stadtentwässerung nacherfasst. Auf der Grundlage der erfassten 3D-Punktwolken wurde ein hoch-genaues digitales Oberflächenmodell (DOM) erstellt. Darüber hinaus wurden die Daten mittels eines Lernverfahrens zur Klassifizierung von unterschiedlichen Oberflächenrauigkeitsklassen analysiert, die ebenfalls neben dem DOM als Grundlage für die Hochwassersimulation dienen. Zur Präsentation der Ergebnisse wurde eine web-basierte Kartenansicht entwickelt.

TransMiT - Baumrigolen zur Regenwasserbewirtschaftung in Hildesheim

Die Braunschweiger Straße im Hildesheimer Stadtteil Neustadt wurde als kritischer Einstaupunkt für Niederschlagswasser identifiziert. Die Ableitung des Niederschlagswassers vom „Hotspot“ und die Integration von Baumrigolen in der benachbarten Sedanstraße sollen zu einer Entlastung führen.

TransMiT - Niederschlagswasserbelastung - Monitoring und Versuchsbetrieb starten

Zur Bestimmung der Niederschlagswasserbelastung hat nun das Monitoring der Niederschlagswasserqualität aus Kanälen im Stadtgebiet Braunschweigs begonnen. Darüber hinaus startet aktuell der Versuchsbetrieb mit einer halbtechnischen Versuchsfilteranlage zur Bestimmung der Reinigungsleistung von Retentionsbodenfiltern (RBF), während Mitte September 2020 der erste Spatenstich für den großtechnischen Retentionsbodenfilter im Quartier gesetzt wurde.

TransMit – Modelltechnische Untersuchung der qualitätsbasierten Entwässerung

Im Forschungsschwerpunkt „Systemintegration“ des TransMiT-Projektes sind die Forschungsarbeiten zu einer möglichen Umsetzung der qualitätsbasierten Entwässerung vorangeschritten. Dazu werden integrierte modelltechnische Untersuchungen zwischen Kanalnetz und Kläranlage vorbereitet und mit praktischen Umsetzungen flankiert.

TransMiT - Klimamessung im Innenhof

Im Sommer 2020 zeigt die Installation verschiedener offener Wasserelemente/Zisternen in einem städtischen Innenhof der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim in Hannover gute Erfolge. Bei ersten meteorologischen Messungen werden deutliche Abkühlungseffekte durch Erreichen einer inversen Temperaturschichtung festgestellt. Grüne Elemente allein erreichen nicht den gleichen Effekt.

VertiKKA - Funktionale Fassadenbegrünung

Die VertiKKA – ein Fassadenbegrünungsmodul, das Grauwasser reinigt und Energie erzeugt – nimmt Form an. Das Photovoltaik-Modul ist entwickelt und wird nun auf seine Wechselwirkungen mit den Pflanzen getestet. Für die Nachhaltigkeitsbewertung des Moduls wurde ein erstes Modell zur Stoffstromsimulation entwickelt.


Sondernewsletter 12/2020

Mit dem Sondernewsletter laden wir Sie zu unserer Statuskonferenz ein.


Newsletter 01/2020



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Editorial

Bereits heute werden mehr als 70 % der weltweiten Ressourcen und bis zu 80% der erzeugten Energie von Städten verbraucht, die Tendenz ist steigend. Daraus folgt ein hohes Potenzial für Maßnahmen zur Ressourcenschonung in Städten. Die Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft – RES:Z“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) adressiert Ressourceneffizienz in den Themengebieten der städtischen Wasserinfrastruktursysteme, der Bodennutzung und der Stoffströme auf Quartiersebene.

Dies ist die erste Ausgabe eines jährlich erscheinenden Newsletters zur Fördermaßnahme, in dem wir über die Aktivitäten und Ergebnisse innerhalb der Fördermaßnahme sowie über gemeinsame Veranstaltungen und die Vernetzung innerhalb oder mit themenverwandten Maßnahmen berichten.

In 2019 haben 12 geförderte Verbundprojekte der BMBF-Fördermaßnahme RES:Z ihre Arbeit aufgenommen. Die Verbünde sind drei inhaltlichen Clustern zugeordnet, die sich im Aufbau des Newsletters wiederfinden.  

Am 05. und 06. Juni 2019 fand die Kick-off Veranstaltung der Maßnahme im Haus der DECHEMA in Frankfurt am Main statt, auf der ein Kennenlernen der Verbünde untereinander erfolgte und erste thematische Schnittstellen und damit Möglichkeiten zu einer Kooperation identifiziert wurden.

Einem breiteren Publikum wurde RES:Z auf der Zukunftsstadtkonferenz am 02. und 03.12.2019 in Münster vorgestellt. Zusammen mit der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus wurde ein Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ ausgestaltet.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des ersten RES:Z Newsletters und freuen uns über Rückmeldungen und Anregungen.

Ihr Team des RES:Z-Querschnittsprojekts

Neues aus Cluster 1 –
Planungsinstrumente für die integrative Stadtentwicklung

Neues aus Cluster 2 –
Urbanes Baustoffmanagement
und Optimierungspotenziale
von Wohnquartieren

– Neues aus Cluster 3 –
Integration von Infrastrukturen der
Siedlungswasserwirtschaft
in die Stadtentwicklung

BlueGreenStreets nimmt Gestalt an

Abgucken erwünscht!
Voneinander und miteinander lernen, weiterentwickeln und zusammen gestalten. Gemeinsam realisiert BlueGreenStreets multifunktionale Straßenplanungen. Die enge Kooperation und Zusammenarbeit der Projektpartner stehen dabei im Fokus.

GartenLeistungen - Urbane Gärten und Parks

Urbane Gärten und Parks sind wichtig für das Stadtklima, die Biodiversität und die Lebensqualität der Menschen. Im Projekt GartenLeistungen erfasst das Projektteam gemeinsam mit Praxisakteuren in Reallaboren und mit Hilfe von Befragungsstudien die vielfältigen Leistungen von Gärten und Parks für die Gesellschaft und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Städte und Zivilgesellschaft ab.

NaMaRes - Strategien und Indikatoren

Bisher wurden passende Ressourceneffizienz-Indikatoren für städtische und private Flächen, sowie quartiersbezogene Wasser- und Stoffströme identifiziert und relevante Daten für das Projektgebiet gesammelt. Im Rahmen der Datenerhebung wurden Studierende in den Erhebungsprozess integriert.

R2Q - Planungsinstrumente und Technologien

Entwicklung einer integralen Bewertungsmethodik für Stadtquartiere und Erprobung von Planungsansätzen.

Straße der Zukunft - Entwicklung anhand zweier Extremszenarios

Mit Hilfe von zwei extremen Zukunftsszenarien werden die Stellschrauben einer nachhaltigen Stadtplanung identifiziert.

BoHei - Zukunft im Quartier

Mit dem Forschungsvorhaben soll für Akteure aus Bauwirtschaft, Stadt- und Wasserinfrastruktur-planung ein Konzept zur Transformation von Stadtquartieren gemäß dem Leitbild Ressourceneffizienz erarbeitet werden.

OptiWohn - Wohnen für Hilfe

Bei „Wohnen für Hilfe“ helfen junge Leute Älteren im Haushalt oder im Garten und wohnen dafür bei ihnen, oft in früheren Kinderzimmern – so wird die Ressource Wohnraum besser genutzt, das Thema des RES:Z-Projekts OptiWohn. Dabei wurde nun das Archiv der Gründungszeit von „Wohnen für Hilfe“ gesichert.

RessStadtQuartier - Konversionsflächen als Rohstofflager

Im Projekt RessStadtQuartier werden reale Quartiere in der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Wissenschaftsstadt Darmstadt hinsichtlich ihrer Gebäudestruktur und Materialzusammensetzung untersucht. Hier erfahren Sie mehr über die in der Wissenschaftsstadt Darmstadt durchgeführte Ortsbegehung der Cambrai-Fritsch-Kaserne.

RessStadtQuartier - Zielsetzungsworkshop

Im Rahmen des Projektes RessStadtQuartier fand am 12.09.2019 ein Workshop unter Beteiligung aller Projektpartner mit dem Ziel der Konkretisierung der Zielsetzungen des Projektes statt. Durch intensive Diskussion wurden konkrete Anwendungsfelder der Projektergebnisse identifiziert und somit eine zielgerichtete Ausrichtung des Projektes ermöglicht.

IWAES - Wärmebewirtschaftung und Speicherung im Stadtquartier

Können Abwasserkanäle mittels integrierter Absorber Wärme zwischen Gebäuden transportieren und im Erdreich speichern und so zu einem ausgeglichenen Wärmehaushalt in einem Stadtquartier beitragen? Und funktioniert das gleiche Prinzip auch bei Kältebedarf zur Gebäudekühlung? Mit genau diesen Fragen setzt sich „IWAES“ auseinander.

Leipziger BlauGrün gestartet

Am 22.11.2019 fand das interne Kick-Off Treffen des Projektes „Leipziger BlauGrün“ am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig statt. Ziel des Treffens war eine erste Zusammenkunft aller 12 Projektpartner zum Austausch über aktualisierte Arbeitspläne, Meilensteine und weitere Termine und Aktivitäten in den ersten Projektmonaten.

TransMiT - ein Forschungsprojekt der integralen Stadt- und Quartiersplanung

gibt mit innovativen Lösungsansätzen und praxisorientierten Umsetzungshilfen zur integrierten und maßnahmenoffenen Planung Unterstützung bei der nachhaltigen und ressourcenoptimierten Transformation bestehender Entwässerungssysteme im innerstädtischen Bestand.

TransMiT - Forschungsschwerpunkt Systemintegration

Wie kann durch eine smarte Kläranlagensteuerung eine abschlagsfreie Mischentwässerung erreicht werden? Diese Frage wird im Forschungsschwerpunkt „Systemintegration“ des Projektes TransMiT fokussiert, um zusammen mit Maßnahmen im Kanal und an der Oberfläche zu einer qualitätsbasierten NW-Bewirtschaftung zu gelangen.

TransMiT - Forschungsschwerpunkt Blau-grüne Infrastrukturen

Quartiersqualität in innerstädtischen Bereichen steigern durch Integration wasserwirtschaftlicher Fragestellungen adressiert der Forschungsschwerpunkt „blau-grüne Infrastrukturen“ im Forschungsprojekt TransMiT. Hierzu werden Untersuchungen zu Retentions-Gründächern, Moosfassaden, Innenhofgestaltungen und Urban Gardening durchgeführt und Musterplanungen sowie Maßnahmensteckbriefe erstellt.

TransMit – Betrachtungen zu Nutzen und Finanzierungsstrategien von ortsnahen Systemelementen der Siedlungsentwässerung

Um die urbane Regenwasserbewirtschaftung für eine Zukunft unter klimatischen Veränderungen und Nachverdichtung zu ertüchtigen, sollen verstärkt neue, ortsnahe Systemelemente im öffentlichen und privaten Raum eingebunden werden: von Gründächern, Versickerungs- und Verdunstungslösungen in Höfen und auf öffentlichen Grünflächen bis zur Mehrfachnutzung von Flächen als Notwasserwege.

TransMiT - „Good Lack“ - Belastung von Niederschlagswasser mit Bioziden aus Gebäudefassaden

Biozide werden zum Schutz von Fassaden verwendet. Durch den Kontakt von Niederschlagswasser mit Fassaden können diese mobilisiert werden und gelangen so häufig unbehandelt in Gewässer. In ausgewählten Stadtquartieren der Stadtentwässerung Braunschweig erfolgt im Rahmen des Projekts TransMiT die Identifikation von Belastungsschwerpunkten sowie eine entsprechende Integration von Behandlungsmaßnahmen des belasteten Niederschlagwassers.

VertiKKA - Mehr Grün in die Stadt!

Im Dezember 2019 ist eine ausführliche Vorstellung des Projekts VertiKKA in der Zeitschrift Korrespondenz Abwasser, Abfall erschienen.